Die Kunst, die Laufzeit des Kunden zu optimieren – Ein Tag im Arbeitsleben eines Servicetechnikers

Wie wichtig sind Servicetechniker für ein funktionierendes AutoStore-System? In diesem News-Artikel erhalten Sie einen Einblick über den Arbeitsalltag eines Servicetechnikers und wie dieser eine unerlässliche Hilfestellung bei der Lagerautomation des Kunden leistet.

Servicetechnikern wird bei Element Logic eine wichtige Rolle zugeschrieben, denn sie sind mit dafür verantwortlich, dass unser AutoStore-System korrekt funktioniert. Wir haben uns mit zweien unserer Techniker darüber unterhalten, wie sie Tag für Tag den Kunden bei deren Lagerautomation wertvolle Hilfestellung leisten.

Sebastian Sandberg und Mattias Nordengren sind beide Servicetechniker bei Element Logic Schweden, jedoch mit einem etwas unterschiedlichen Arbeitsansatz. Sebastian, der seit zwei Jahren beim Unternehmen beschäftigt ist, betreut als Außendiensttechniker ganz Schweden, aber auch andere Länder wie etwa Finnland. Außerdem ist er am Support der deutschen Niederlassung sowie der Element-Logic-Kunden in Litauen und Frankreich beteiligt. Außerdem unterstützt er die britische Niederlassung bei der Inbetriebsetzung per Fernservice, bis dort ein eigener Techniker eingestellt wurde, der eine System Grundausbildung von Sebastian erhielt. Mittlerweile beschäftigt die UK-Niederlassung ihr eigenes Team aus lokalen Servicetechnikern.

– Ich war in der Baubranche tätig, ehe ich zu Element Logic stieß, wo ich intern eine AutoStore-Schulung erhielt. Bei Element Logic hat man in seinem Arbeitsalltag absolute Kontrolle und Verantwortung und man kann sich die Arbeit nach Belieben selbst einteilen, erzählt Sebastian.

– Alle unsere Servicetechniker wurden aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften und ihres technischen Interesses eingestellt. Wir haben eine große Bandbreite an Backgrounds mit technischem Fokus, berichtet Mattias, der ebenfalls drei Jahre lang Außendiensttechniker war, aber heute Techniker mit Kundenbasis bei Boozt ist, dem größten Kunden von Element Logic mit dem weltweit größten AutoStore-System.

Mattias ist der Ansicht, dass beide Arbeitsweisen ihre Vorzüge haben. Als kundenbasierter Servicetechniker kann er jedoch verstärkt in die Abläufe des Kunden einbezogen werden.

Die Laufzeit bedeutet dem Kunden alles

Auch Mattias, der zuvor als Landschaftsbauer tätig war, wurde umfassend in AutoStore geschult. Bei dem Unternehmen Boozt hat er die Position eines Teamleiters und ortsansässigen Technischen Leiters inne. Das heißt, dass er verantwortlich ist für die Entwicklung von Service, Kundenkontakt sowie Kontakt zum Lieferanten.

– Ich prüfe die aktuellen Support-Bedarfe und entscheide, welche Priorität haben. Dabei kann es sich um dringende Reparaturen und vorbeugende Serviceleistungen handeln, die wir von einer Zwischenebene neben dem System ausführen, wo die Roboter auf dem Gitternetz laufen. Außerdem verfügen wir über eine Fernverbindung, sodass wir manche Probleme auch per Fernzugriff beheben können. Wenn mit einem der Roboter etwas nicht stimmt, können wir ihn telefonisch lenken und einen Techniker einteilen. AutoStore ist eine geschachtelte Lösung, das bedeutet nicht nur eine Vereinfachung von Service und Support, sondern auch eine Minimierung des finanziellen Risikos und des Verletzungsrisikos. Außerdem besteht auf diese Weise eine geringere Notwendigkeit für den physischen Kontakt zum Kunden, verglichen mit herkömmlichen manuell betriebenen Lagern. Der gesamte Arbeitsablauf ist darauf ausgelegt, einen für die Laufzeit des Kunden optimalen Materialfluss beizubehalten, bei dem das System beständig in Bewegung sein sollte, erklärt Sebastian.

Wie könnt ihr die Laufzeit beeinflussen?

– Wir sorgen dafür, dass die Module stets einem vorbeugenden Service unterzogen und so schnell wie möglich repariert werden, wenn es zu einem Ausfall kommt. Beim vorbeugenden Service werden mehrere Komponenten überprüft, beispielsweise werden die Kolbenbürsten gesäubert, die Treibriemen ersetzt und, da das System extrem präzise arbeitet, die Sensoren und Lagerplätze kontinuierlich schmutz- und staubfrei gehalten. Die Roboter müssen beständig aktualisiert werden, um immer Spitzenleistung und die zugesagte Laufzeit zu liefern. Außerdem analysieren wir, was gut und was schlecht lief. Diese Analysen können auch dazu verwendet werden, zukünftige Gelegenheiten für die Erweiterung zu ermitteln. Und meist merken es die Kunden relativ schnell, wenn sie ihre Automation ausbauen müssen.

Eine Tätigkeit mit stetig wachsendem Einsatzbereich, für die es viel Lob gibt

Die Techniker von Element Logic müssen sich auch zusehends in die Technologie ihrer Kunden einarbeiten. Früher kamen meist Drittlösungen zum Einsatz, da sich aber das Angebot immer mehr einer Komplettlösung annähert, müssen unsere Servicetechniker auch die Technik der Förderbänder, die Verpackungstechnologie und andere Abfertigungslösungen des Materialflusses kennen. So erfreuen sie sich bei den Kunden von Element Logic großer Beliebtheit – ersichtlich an der jährlichen Kundenbefragung, bei der die Servicetechniker hohe Bewertungen erhielten.

– Ich denke, es hat viel damit zu tun, dass wir über sehr gute Arbeitsabläufe verfügen und dass Element Logic sehr erfolgreich bei der Rekrutierung kompetenter Mitarbeiter ist. Als Servicetechniker fühlt man sich tatsächlich als Teil dieses Unternehmens mit seinem hervorragenden Management, das uns viel Aufmerksamkeit schenkt und uns dazu motiviert, für unsere Kunden alles zu geben. Für viele von uns ist es weit mehr als nur ein Broterwerb, und ich meine, dies merkt man auch bei den Treffen mit den Kunden, gibt Sebastian abschließend zu bedenken.

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